
Rocinha
Die größte Favela Lateinamerikas – eine eigene Stadt in der Stadt mit ausgeprägter Wirtschaft und Kultur.
- Lage
- Zwischen São Conrado und Gávea, Zona Sul
- Bevölkerung
- ~ 100.000
- Entstehung
- 1930er
Willkommen in der Community
Rocinha ist mehr als ein Viertel: über 100.000 Menschen leben hier auf engem Raum. Was von außen wie ein Labyrinth wirkt, ist von innen ein hoch organisiertes Netzwerk aus Straßen, Läden, Schulen und Vereinen.
Wie alles begann
Die ersten Familien siedelten sich in den 1930er Jahren an. Nach 1960 wuchs die Bevölkerung rasant, und mit ihr entstanden Bäckereien, Banken, Radiosender und ein eigenes Nahverkehrsnetz aus Mototaxis und Vans.
Ein Tag zwischen den Häusern
Rocinha lebt rund um die Uhr. Die Rua Um ist Hauptschlagader, Marktstraße und Nachbarschaftstreff in einem. Man kauft Obst neben dem Handy-Reparaturladen, isst Coxinha neben dem Frisör.
Was hier gefeiert wird
Aus Rocinha kommen Passistas, Baile-Funk-Produzenten und international beachtete Streetart-Künstler. Das Kulturzentrum bietet Kurse in Ballett, Capoeira und Digital Design.
Was du sehen kannst
- Rua Um
Die zentrale Straße mit hunderten kleinen Geschäften.
- Mirador da Laboriaux
Höchster Punkt mit Blick auf Meer und Dois Irmãos.
- Casa da Cultura
Kunst-, Musik- und Sozialprojekte für Kinder und Jugendliche.
Eindrücke



Wie du hinkommst
Rocinha lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden – idealerweise mit einer/einem ortsansässigen Guide. Achte auf Sonnenschutz und feste Schuhe, die Gassen sind steil.
Mehr über Rocinha

How samba was born in the morros
From a backyard in Estácio to the world stage: a short history of the rhythm that holds Rio together.

Porta do Céu drone video in Rocinha – how a viral clip brought the world into a favela
An unremarkable rooftop in Rocinha became one of Rio’s most photographed spots through Instagram, TikTok and drone videos – with all the opportunities and challenges.
